Übersetzt aus dem englischen Original. Zahlen und Quellen sind unverändert. Englisches Original lesen
Sandvik Manufacturing Solutions
Sandvik baut einen Azure-OpenAI-Copilot in seine CAM-Software ein, um Kunden und Vertrieb zu unterstützen
Sandvik Manufacturing Solutions hat einen Manufacturing Copilot auf Azure OpenAI Service gebaut und in seine CAM-Software Cimatron, GibbsCAM und SigmaNEST integriert. Beschäftigte von Sandvik berichten von Zeitersparnissen von im Schnitt knapp 20 % bis 30 %, und die Einarbeitung neuer Vertriebsmitarbeitender dauert nun etwa halb so lang.
Kennzahlen
Wortgetreu aus den Quellen übernommen. Kopieren Sie jede Zahl mit ihrer Quellenangabe.
knapp 20 % bis 30 %
Durchschnittlich eingesparte Zeit bei Sandvik-Beschäftigten, die den Manufacturing Copilot nutzen, laut Sandviks Head of Collective Intelligence Engineering1
bis zu 30 %
Produktivitätssteigerung bei Sandvik-Beschäftigten, wie in der Zusammenfassung der Darstellung formuliert1
etwa halb so lang
Dauer der Einarbeitung neuer Vertriebsmitarbeitender mit dem Copilot, laut einer Vertriebsleitung bei SigmaNEST1
19
Vom Copilot unterstützte Sprachen1
Was es erforderte
Das Problem
Sandvik Manufacturing Solutions verkauft CAM-Software, also Programme, die planen, wie Maschinen Teile schneiden und formen. Diese Produkte sind komplex. Kunden wollen rund um die Uhr Support, und Sandvik wollte die Lernkurve für Kunden und Beschäftigte verkürzen. Sandvik wollte intelligente Technologie weltweit einsetzen und dabei weiterhin seine Kunden betreuen.
Was sie gebaut haben
Einen Manufacturing Copilot, einen KI-Assistenten, der in die Software eingebaut ist und Fragen dazu beantwortet. Er erschien zunächst in drei Produkten: Cimatron für Stanzwerkzeuge und Formen, GibbsCAM für anspruchsvolle Zerspanung und SigmaNEST für Blech. Er läuft auf Microsofts Azure OpenAI Service und Azure AI Search, wodurch er vor der Antwort Sandviks eigene Produktdokumente nachschlagen kann. Laut Sandvik unterstützt er 19 Sprachen.
Wie sie vorgegangen sind
Sandvik baute zuerst einen gemeinsamen Dienst und darauf für jede Marke einen produktspezifischen Copilot. Jeder lernte aus der Wissensdatenbank seiner Marke. Laut Sandvik dauerten Training und Prompt-Abstimmung vor dem Start 12 Monate. Das Unternehmen kündigte den Copilot im Juli 2024 für die September-Releases der drei Produkte an. Auch Beschäftigte wie Sales Manager und Applikationsingenieure nutzen ihn, und das Kundenfeedback daraus fließt an die Teams zurück.
Ergebnisse
Sandviks Head of Collective Intelligence Engineering sagt, der Copilot spare den Beschäftigten im Durchschnitt knapp 20 % bis 30 % ihrer Zeit. Eine regionale Vertriebsleitung bei SigmaNEST sagt, die Einarbeitung neuer Vertriebsmitarbeitender dauere nun etwa halb so lang. Die Darstellung von Microsoft sagt außerdem, die Beschäftigten hätten ihre Produktivität um bis zu 30 % gesteigert. Sandvik plant, den Copilot auf weitere Produkte auszuweiten und 400.000 Nutzern zur Verfügung zu stellen.
Alle berichteten Zahlen
| Messgröße | Wert | Quellenangabe |
|---|---|---|
| Durchschnittlich eingesparte Zeit bei Sandvik-Beschäftigten, die den Manufacturing Copilot nutzen, laut Sandviks Head of Collective Intelligence Engineering | knapp 20 % bis 30 %1 | |
| Produktivitätssteigerung bei Sandvik-Beschäftigten, wie in der Zusammenfassung der Darstellung formuliert | bis zu 30 %1 | |
| Dauer der Einarbeitung neuer Vertriebsmitarbeitender mit dem Copilot, laut einer Vertriebsleitung bei SigmaNEST | etwa halb so lang1 | |
| Vom Copilot unterstützte Sprachen | 191 | |
| Monate für Training und Prompt-Abstimmung vor dem Start, laut Sandvik | 12 Monate2 |
Erkenntnisse für Ihr Projekt
Bauen Sie zuerst einen gemeinsamen KI-Dienst und darauf schlanke, produktspezifische Assistenten. Sandvik ging so vor, statt für jede Softwaremarke eine eigene Lösung zu bauen.
Verankern Sie jeden Assistenten in der Wissensdatenbank des jeweiligen Produkts, wie Sandvik es für jede Marke tat, damit die Antworten die Dokumentation dieses Produkts widerspiegeln.
Bedienen Sie zwei Zielgruppen mit einem Werkzeug. Derselbe Copilot hilft Kunden beim Support und hilft neuen Vertriebsmitarbeitenden, Produkte schneller zu lernen.
Messen Sie den Nutzen jedes Mal auf dieselbe Weise. Diese Darstellung nennt mehrere unterschiedliche Ersparnisse, was die Wirtschaftlichkeitsrechnung schwächt.
Einschränkungen
- Alle Zahlen stammen aus Microsofts Kundengeschichte und Sandviks eigener Ankündigung. Keine unabhängige Quelle bestätigt sie, und keine sagt, wie die Zeitersparnis gemessen wurde.
- Microsofts Darstellung ist bei der Schlagzeile uneinheitlich: Die Zusammenfassung spricht von bis zu 30 % Produktivitätssteigerung, ein Infokasten von 30 % im Durchschnitt und eine Führungskraft bei Sandvik von knapp 20 % bis 30 %. Alle drei werden so wiedergegeben, wie sie formuliert sind.
- Das Modell wird nicht genannt. Die Darstellung nennt nur Azure OpenAI Service, daher ist das Modell als nicht offengelegt angegeben.
- Keine Quelle nennt ein Startdatum. Als Einführungsdatum dient die Ankündigung vom Juli 2024, laut der der Copilot mit den September-Releases kommen sollte.
- Die Darstellung sagt, der Copilot werde 400.000 Nutzern „will soon be accessible“ (Übersetzung: „bald zugänglich sein“). Das ist ein Plan, kein Ergebnis, und wird nicht als solches gezählt.
- Kosten und Teamgröße werden nicht offengelegt.
Quellen
- Sandvik revolutionizes manufacturing with Microsoft AI solutions
Microsoft Customer Stories · 2025-03-19 · Fallstudie des Anbieters · microsoft.com
- Sandvik, Microsoft Launches AI in CAM Software
Digital Engineering 24/7 · 2024-07-05 · Nachrichten · digitalengineering247.com
In eigenen Worten aus den oben genannten Quellen zusammengefasst. Einen Fehler entdeckt? Siehe Korrekturen.